Philosophie

LOOPLearning Object Online Platform setzt vollkommen auf die Cloud. Das bedeutet, es ist eine Software für das Internet, die nur funktioniert, wenn eine Internetverbindung besteht. LOOP unterstützt daher lokale Formate nur sekundär, z.B. PDF-Dokumente, ePub oder eine offline-Version. Das Medium Papier wird gar nicht unterstützt.

Warum?

E-Learning Content ist etwas anderes als Papier, da es auch Animationen, Filme und Simulationen enthalten kann. Dies kann man nicht ausdrucken und auch meist nicht als PDF-Version einwandfrei darstellen. Zum anderen werden Hyperlinks konsequent unterstützt, d.h. man verweist auf externe Quellen bzw. bindet externe Quellen als Embedded-Elemente ein, z.B. Youtube Videos, Slideshare-Präsentationen oder Prezis. Diese externen Objekte kann man nur nutzen, wenn man online ist. Das große Problem aller lokalen Installationen, egal ob Software oder Content, ist immer der Versionsunterschied zwischen der Original-Version im Netz und der lokalen Kopie. Kein Nutzer weiß, ob er die aktuelle Version hat. Daher sollten alle die gleiche Version nutzen und diese steht konsequent im Netz.

Das Rad nicht zweimal erfinden

Das Internet wurde erfunden, damit man keine Daten doppelt hat, sondern auf diese Quellen verweist. Lange Jahre gab es den Ansatz der Portale, um die Nutzer lange Zeit auf der eigenen Webseite zu halten bzw. zu binden. Dieser Ansatz, der auf lokale Kopien in den Portalen setzt, widerspricht jedoch dem Gedanken des Internets. Inzwischen gibt es so viele gute Quellen im Netz, die ständig gepflegt und erweitert werden, dass es keinen Sinn macht, diese lokal neu zu entwickeln bzw. zu kopieren. Man kann z.B. YouTube-Videos einbinden oder auf Wikipedia-Artikel verweisen, ohne Angst zu haben, dass diese verschwinden oder eine Copyright-Verletzung darstellen. Es gibt inzwischen auch sehr viele Open Educational Ressource-Projekte, die alle mit der Creative Commons-Lizenz arbeiten, die man auch kennen und nutzen sollte. Hinzu kommen unzählige Web 2.0-Dienste, die alle besser, effiezienter und nachhaltiger sind, als Eigenentwicklungen. Man kann heutzutage als Bildungsanbieter nicht mehr alle Dienste selbst entwickeln und für alle Plattformen anbieten. Das ist zum einen nicht bezahlbar und zum anderen auch nicht sinnvoll.

Online ist Mobilität ist Zukunft

Das Netz wird mobil. Das ist die größte Erkenntnis der letzten Jahre und daher muss man auch die mobilen Geräte vollständig unterstützen. Jeder sollte von jedem Ort zu jeder Zeit in jedem Tempo lernen können.

Bildung läßt sich downloaden

Heute hat jeder mehr als ein Internet-fähiges Gerät, z.B. Smartphone, Laptop und iPad. Sollte der Nutzer jetzt auf jedem Gerät eine PDF-Version des Contents haben? Und was passiert, wenn er den Content dann auch noch bearbeiten will? Und wie sollte man als Bildungsanbieter alle diese Plattformen mit der ganzen Software und den Apps unterstützen? Die Lösung kann nur sein, dass jeder auf den gleichen Content in der aktuellen Version zugreift und bearbeitet. Das alles geht nur, wenn sowohl die Software (LOOP) als auch der Content in der Cloud ist.

LOOP ist sehr einfach, schnell und konsequent.

Probleme gibt es immer nur, wenn man nicht auf lokale Kopien verzichten will oder alte Medien wie Papier unterstützt. Man sollte aber Probleme vermeiden :-)